Ölheizungen stellen eigene Anforderungen an den Schornstein. Niedertemperaturkessel arbeiten mit Abgastemperaturen, die zwar über denen von Gas-Brennwertgeräten liegen, aber niedrig genug sind, um Kondensatprobleme auszulösen. Gleichzeitig sind die Abgase aggressiver: Schwefelverbindungen im Heizöl bilden bei Kondensation schwefelige Säure, die ungeschütztes Mauerwerk schnell angreift.
DruckZugPro prüft, ob Ihr Schornstein für die Ölheizung passt, und warnt vor Kondensatgefahr.
Highlights
- Berechnung unter Berücksichtigung der Schwefel-Taupunkttemperatur.
- Erkennt, ob der Schornstein säurebeständig ausgelegt sein muss.
- Unterstützt Niedertemperatur- und Brennwertkessel.
So funktioniert es
- Ölkessel aus der Datenbank wählen oder Leistungsdaten eingeben.
- Schornstein beschreiben: Höhe, Querschnitt, Material, Dämmung.
- Ergebnis zeigt Zug, Temperaturprofil und ob Kondensat zu erwarten ist.
FAQ
Was ist der Unterschied zum Gas-Check?
Ölabgase enthalten Schwefel. Der Schwefelsäure-Taupunkt liegt höher als der Wasser-Taupunkt. Das heißt: Auch wenn kein Wasser kondensiert, kann schon Säure anfallen. DruckZugPro prüft beide Grenzen.
Mein Ölkessel wird ausgetauscht. Muss ich den Schornstein anpassen?
Kommt auf den neuen Kessel an. Wenn Sie von einem alten Standardkessel auf Niedertemperatur umsteigen, sinkt die Abgastemperatur. Der vorhandene Schornstein ist möglicherweise überdimensioniert. DruckZugPro zeigt, ob eine Querschnittsreduzierung nötig ist.
Reicht ein Edelstahleinsatz bei Öl?
Für Öl muss der Einsatz explizit als “W3” (korrosionsbeständig für flüssige Brennstoffe) zugelassen sein. Nicht jeder Edelstahleinsatz erfüllt das. Die Materialwahl ist unabhängig von der Querschnittsberechnung, aber DruckZugPro weist auf die Anforderung hin.